Zur Übersicht

Der Sonnenfänger von Wallisellen

Das Waldhaus Neuguet bietet abwechslungsreiche Wohnungsgrundrisse und die weiten, atemberaubenden Aussichten in verschiedene Himmelsrichtungen. Entgegen dem Hochhausbautrend mit einem einzigen hohen Turm sorgen deren vier für das städtebauliche Zeichen und dienen als Sonnenfänger.

Im Zwicky-Areal – ein neues Stück Stadt – setzt das Waldhaus Neuguet einen starken, vertikalen Akzent. Der rhythmisch geschwungenen Sockel und die Türme sind das Ergebnis eines Architekturwettbewerbs, der Ramser Schmid Architekten aus Zürich gewann.

Das Gebäude bedient sich einem städtischen Gestaltungsvokabular: solides öffentliches Sockelgeschoss (Beton), dreigeschossige Basis (Putz) und feingliedrige Wohntürme mit Fensterstützen als Abschnittsausbildung. Der Platz zwischen Strasse und Gebäude wird den Gewerbenutzungen und dem Hotel (in der gesamten Gebäudebasis) gerecht.

Rückzugsort vom Alltag

Das Gebäude fächert sich nach Süden auf und produziert ein Maximum an Abwicklung zur gut besonnten Seite. «So funktioniert das Gebäude gewissermassen als Sonnenfänger, wovon sämtliche Wohnungen profitieren», erklärt Raphael Schmid. Sämtliche zur Autobahn orientierten Schlafzimmer können via Terrasse zur ruhigeren Seite hin belüftet werden.

«Die Mehrheit der Wohnungen verfügt über zweiseitig orientierte und über 30m2 grosse Terrassen», freut sich Raphael Schmid. Damit haben die Architekten gekonnt die immer wieder von Kunden genannten Bedürfnisse umgesetzt, weiss David Huber von Halter Immobilien aus Erfahrung. «Die Bewohnerinnen und Bewohner wünschen sich einen komfortablen Rückzugsort – ihre Insel hoch über dem Alltag.»